Portrait

Rita Herzog  | Pianistin & Cembalistin

 
 

Die Pianistin und Cembalistin Rita Herzog ist in der Bachstadt Köthen aufgewachsen. Sie lernte Ihr Handwerk an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Als Spezialistin für die Interpretation und Aufführungspraxis von Barock und Frühklassik gilt ihr besonderes Interesse der Oper und Bühnenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Das Potsdamer Musiktheater ist die musikalische Heimat der Solo-Repetitorin, die auch als Partnerin der Kammerakademie Potsdam und der Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci wirkt. In zahlreichen Musiktheater-Produktionen wurde sie für den Cembalo- bzw. Hammerklavierpart verpflichtet. So war sie zuletzt in den Mozart-Werken "Le nozze die Figaro", "Cosi fan tutte" und "Betulia liberata", in Vivaldis "La fida ninfa", in Grauns "Montezuma", in Händels "Xerxes", "Teseo", "Jephta" oder Rossinis "La Cenerentola" als kreative Rezitativgestalterin auf den Bühnen in Potsdam, Berlin, Bayreuth und Stuttgart zu erleben.

Sie konzertierte mit namhaften Orchestern und Spezialensembles der historischen Aufführungspraxis, z.B. der "Lautten Compagney Berlin", der "Akademie für Alte Musik Berlin", dem "Ensemble Oriol Berlin" und arbeitete mit prägenden Interpreten und Dirigenten, wie Andreas Spering, Marcus Creed, Andrea Marcon, Konrad Junghänel, Sergio Azzolini und Antonello Manacorda zusammen. In etlichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen sind ihr fantasievolles Rezitativ- und Continuospiel und ihre spannungsvolle kammermusikalische Arbeit festgehalten.

Neben Ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet Rita Herzog seit vielen Jahren an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin.


Zuletzt geändert: 29.12.2014

 

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